Zahlen, Fakten, Daten

Für die thermische Nutzung werden Solarkollektoren genutzt. Sie sammeln die Sonnenenergie und geben die Wärme über eine Pumpe an einen Wasserspeicher weiter. Größere Anlagen können auch die Heizkörper mit Warmwasser versorgen. Sind die Solarenergie-Speicher leer, springt automatisch die Heizanlage an. Die Nutzung der Solaranlage kann den Einsatz fossiler Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) auf über die Hälfte reduzieren und rentiert sich durch einen effizienten Beitrag zur Wärmegewinnung.

Fossile Brennstoffe

Fossile Brennstoffe sind tote Biomasse, die vor Jahrmillionen abgestorben ist und durch geologische Prozesse umgewandelt wurde: in Kohle, Erdöl und Erdgas sowie verschiedene Mischprodukte wie Ölsande oder Ölschiefer. Der natürlich auf der Erde vorkommende Kernbrennstoff Uran kann ebenfalls zu den fossilen Energien gezählt werden, da er nicht nachgebildet wird. Das Gegenstück zu den fossilen Energien (inklusive Uran) sind die sogenannten erneuerbaren Energien. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Energiequelle, die Sonne, in durch den Menschen vorstellbaren Zeiträumen verfügbar sein wird.

Photovoltaik

Das Wort Photovoltaik ist eine Zusammensetzung aus dem griechischen Wort für Licht (phos) und dem Namen des Physikers Alessandro Volta.
Unter Photovoltaik (oder Fotovoltaik) versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen.
Seit 1958 ist sie zur Energieversorgung der meisten Raumflugkörper im Einsatz. Inzwischen wird sie auch auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Solar

Die Solarenergie ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern unbegrenzt verfügbar.
Moderne Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenstrahlung effizient in Strom um, Solarthermie gewinnt aus der Sonnenstrahlung Wärme. Dabei entstehen keinerlei Emissionen. Nachteilig wirkt sich in unseren Breiten die nicht ständige Verfügbarkeit bzw. mangelhafte Ergiebigkeit auf Grund von schlechten Wetterverhältnissen aus. Auch die Wärmepumpe nutzt Sonnenenergie: Diese wird in Form von Wärme in Erde, Luft und Wasser gespeichert und steht – im Gegensatz zu der Sonnenstrahlung – ohne Unterbrechung zur Verfügung.

Solar/Solarthermie

Solarwärmeanlagen nutzen die Strahlungswärme der Sonne, um Wasser zu erwärmen. Über einen Solarkreislauf wird die Sonnenwärme vom Kollektor zum Solarspeicher transportiert. Reicht die gewonnene Solarenergie nicht aus, wird das Wasser über ein konventionelles Heizgerät oder energiesparender über eine Wärmepumpe nacherwärmt. Die Nutzung der Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser wird als Solarthermie bezeichnet; für die Erzeugung von Solarstrom steht der Begriff Photovoltaik.